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Rigoletto Tickets

01.12.24 in Paris , Opéra Bastille , Beginn 14:30 Uhr

La capitale! Die Hauptstadt. Franzosen, die nicht in Paris leben, nennen sie mit einer Mischung aus Bewunderung, Ehrfurcht und ein bisschen Neid »la capitale«. Bei den Parisern heißt sie »Paname«. Das klingt, als würden sie von einer alten Liebschaft sprechen, von der sie niemals loskommen wollen. Woher dieser Name stammt und was er bedeutet, kann allerdings niemand sagen. Leuten aus der Provinz gegenüber geben sich die Pariser oft etwas herablassend, mit der unerschütterlichen Gewissheit, dass ihre Stadt tonangebend ist in allen Bereichen: Hier wird entschieden, was man anzieht, wer »in« ist, was man lesen muss, was Frankreich denkt. Paris macht Politik, Fernsehprogramme, Filme, Börsenkurse, Karrieren, Konkurse und Skandale. Klar, dass Paris der absolute Mittelpunkt des politischen, geistigen, künstlerischen und wirtschaftlichen Lebens in Frankreich ist. Es gibt Paris, la capitale, und die Provinz. Das war schon immer so und ist es auch heute noch, trotz mancher Versuche, den Regionen mehr Macht und Bedeutung zu geben.
Paris ist aber nicht nur das unbestrittene Zentrum Frankreichs. Der Glanz dieser Stadt, die man auch ville lumière, die Lichterstadt, nennt, strahlt weit über Frankreich hinaus. Paris ist die schönste Stadt der Welt. Wer würde wagen, dies ernsthaft zu bezweifeln? Zumindest sollte man das nicht im Gespräch mit Parisern tun. Paris ist vielleicht nicht mehr der Nabel der Welt - London und New York machen heftige Konkurrenz -, aber die Stadt fasziniert und verleitet zum Träumen wie keine andere. Unverwüstlich und immer wieder beschworen in Schnulzen, Schlagern, Werbespots und Filmen: der Mythos vom romantischen Paris, wo Geist, Liebe, Lust und Sünde zu Hause sind und Maler und Poeten inspirieren. Ernest Hemingway hat das im Titel eines seiner Bücher auf die kurze Formel gebracht: »Paris - ein Fest fürs Leben«.

Kein Wunder also, dass die Touristen massenweise nach Paris strömen, dass Paris mit über zwanzig Millionen Besuchern im Jahr die größte Tourismusmetropole der Welt ist und auch als Stadt der Kongresse und internationalen Begegnungen einsam an der Spitze liegt.

Besichtigungen

Bastille
Bastille(120/B6) Das früher volkstümliche Bastille-Viertel ist seit ein paar Jahren à la mode. Der Bastille-Platz ist das Ergebnis eines Abrisses: Hier stand früher das berühmte Gefängnis. Davon sieht man nur noch ein paar Mauerreste in der Métrostation. Die große Säule in der Mitte des Platzes erinnert an die Opfer der Juli-Revolution von 1830. Der Platz wird von der Fassade der neuen Oper beherrscht. Die technischen Wunder, die dahinterliegen, kann man nur ahnen. Rund um den Platz und in den Seitenstraßen sind jede Menge Lokale. Berühmt ist die Rue de Lappe, die von der Rue de la Roquette abgeht: Hier ist das Tanzlokal Balajo.
In der Rue du Faubourg Saint-Antoine, wo seit Jahrhunderten Möbel gemacht und Revolutionen geschürt wurden, und im ganzen Viertel rund um die Oper haben sich Trendcafés und Galerien etabliert. Künstler und Aufsteiger richten Ateliers und Lofts in früheren Handwerkerwerkstätten ein.
Machen Sie auch einen Abstecher zur Place d'Aligre. Hübscher Bilderbuchplatz voller Leben. In einer kleinen Markthalle und drumherum werden Lebensmittel, Gemüse und Gewürze verkauft. Den Rest des Platzes nehmen Trödler ein. Außen herum und in Seitenstraßen Kneipen und Bistros. Bei Le Baron Rouge, 1, Rue Théophile Roussel, wird Wein aus Fässern abgefüllt. Gemüse- und Trödelmarkt tgl. außer Mo 7.30 - 13 Uhr, (12. Arr.), Métro: Bastille, Faidherbe Chaligny oder Ledru Rollin

Eiffelturm
Der geniale Ingenieur Gustave Eiffel (1832 - 1923) wurde fürchterlich gescholten, als er mit diesem nackten Turm - mit 300 Metern damals der höchste der Welt - das Pariser Stadtbild angeblich verschandelte. Eingeweiht wurde er nach zweijähriger Bauzeit am 6. Mai 1889. Wenig später konnte man sich Paris ohne dieses Wahrzeichen nicht mehr vorstellen.
Die mehr als Hundert Jahre alte Dame aus Stahl ist rüstiger und schöner denn je, seit man ihr neue Aufzüge und tolle nächtliche Beleuchtung spendiert hat. Fast immer muss man anstehen, aber dann geht''s schnell nach oben. Besonders reizvoll: Blick aufs Lichtermeer bei Sonnenuntergang. Tgl. 9.30 - 23 Uhr. 1.Etage 22 FF, 2.Etage 44 FF, 3.Etage 62 FF, Kinder bis 12 Jahre halber Preis. Treppe bis 2. Etage 18 FF. Quai Branly (7. Arr.), Métro: Bir-Hakeim, Ecole Militaire oder Trocadéro

Notre-Dame
Meisterwerk der Gotik, Romanobjekt und französisches Geschichtsbuch. Hier wurden Könige und Königinnen gekrönt, ein Kaiser - Napoleon - krönte sich selbst. Während der Revolution wurde die Kathedrale dem »höchsten Wesen« gewidmet und zum Tempel der Vernunft erklärt. Aus dem 12. Jahrhundert stammt die Fassade mit drei Portalen, den beiden stumpfen Türmen und Rosettenfenstern. Der Bau wurde Mitte des 14. Jahrhunderts fertig gestellt. Steigen Sie auf einen der Türme, um Wasserspeier, das Bauwerk selbst, die Seine-Inseln und die Dächer von Paris zu sehen. Turmbesteigung: tgl. (außer feiertags) im Sommer 9.30 - 17.30 Uhr, Winterhalbjahr bis 16.30 Uhr, 32 FF, Place du Parvis Notre-Dame (4 Arr.), Métro: Cité

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Rigoletto

Oper in 4 Akten von Giuseppe Verdi

Schauplatz: Mantua und Umgebung, 16. Jahrhundert

Inhalt: Der Herzog von Mantua ist ein Lebemann. Er hat ein Auge auf die Gräfin Ceprano geworfen. Bei einem Fest des Herzogs ist die Gräfin mit ihrem Gatten anwesend. Der Hofnarr des Herzogs, ein buckliger, verbitterter Geselle, verhöhnt den Ehemann der Gräfin. Er schlägt dem Herzog vor, den Grafen zu verhaften, um so ungehindert seiner Ehefrau den Hof machen zu können. Auf dem Fest ist auch der alte Monterone zugegen, dessen Tochter einst ebenfalls vom Herzog verführt worden war. Rigoletto, ganz im Sinne seines Herrn, verspottet auch diesen. Da verflucht Monterone den Herzog und seinen Hofnarren.
Rigoletto nimmt sich dies sehr zu Herzen und ist ganz verzweifelt darüber.
Zu Hause wartet seine schöne Tochter Gilda auf Rigoletto. Er warnt sie, nur zum Kirchgang das Haus zu verlassen, damit der lüsterne Herzog sie nicht zu Gesicht bekäme. Doch zu spät, der Herzog hat sich bereits als Student verkleidet das Herz Gildas erobert. Seine Gefühle für sie sind sogar echt.
Rigoletto verläßt das Haus und trifft auf einige Höflinge. Diese geben vor, die Gräfin Ceprano entführen zu wollen. Rigoletto schließt sich ihnen an. Zum Spaß läßt er sich die Augen verbinden. So merkt er nicht die grausame Täuschung: statt der Gräfin wird seine eigene Tochter entführt.
Im herzoglichen Palast findet er seine Tochter wieder. Sie gesteht ihm ihre Affäre mit dem Herzog. Der Hofnarr schwört grausige Rache.
Er will seiner Tochter beweisen, daß ihr geliebter Herzog ein Tunichtgut ist. Dazu bringt er sie in das Haus des Mörders Sparafucile. Sie beobachtet dort, wie der Herzog mit der Schwester des Hauseherrn anbandelt. Rigoletto beauftragt Sparafucile, den Herzog zu töten. Dessen Schwester, die sich in den Herzog verliebt hat, will diesen retten und schlägt ihrem Bruder vor, den nächstbesten, der an die Tür klopft, zu erstechen. Gilda hat dies mitanghört und will nun ihrerseits den geliebten Herzog retten. Sie opfert sich und klopft an die Tür. Sparafucile tötet sie, ohne die Person, die er ermordet anzusehen.
Rigoletto erhält den Sack mit der Leiche.
Als er erkennt, was geschehen ist, bricht er über seinem toten Kind zusammen.

Die schönsten Arien:

Gualtier Malde, o du geliebter Name
Feile Sklaven, ihr habt sie verhandelt
O wie so trügerisch
Diese oder jene

Infos zur Veranstaltung

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Telefon: +49 8131-54 77-8

Rigoletto

von Giuseppe Verdi

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